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Über den Sport

Es sieht so einfach aus, wenn die Stand Up Paddler auf ihren überdimensionierten Boards dahingleiten. Ein sanftes Eintauchen mit dem Stechpaddel ins Wasser und schon nehmen sie Fahrt auf. Doch hinter diesem eher beschaulich anmutenden Freizeitvergnügen steckt sehr viel mehr. SUP ist der neue Trendsport aus den USA, der auch in Europa immer mehr Anhänger findet.

 

Wie das Stand Up Paddling entstanden ist, darüber gibt es viele Legenden. Angeblich sollen es schon hawaiianische Könige vor hunderten von Jahren praktiziert haben. Robby Naish, einer der Vorreiter des Funsports, macht Surflehrer dafür veranwortlich. Sie brauchten ein Transportmittel, um schneller auf das Meer hinaus zu gelangen und hatten auf dem Board stehend ihre Schüler besser im Blick.

 

Spektakuläre Aktionen von Surfheros wie Laird Hamilton und Dave Kalama haben das SUP in den letzten Jahren weltweit bekannt gemacht. Ritte über Superwellen, die Überquerung des Ärmelkanals oder des Grand Canyons sorgten überall für Aufsehen und großes Medieninteresse. Außerdem greifen in den USA immer mehr Promis zum Stechpaddel. Cameron Diaz, Matthew McConaughey, Denise Richards, Julia Roberts oder Pierce Brosnan haben sich dem SUP verschrieben und rücken den Sport durch ihr Engagement in den öffentlichen Fokus. Denn man muss kein Surfer sein, um auf Anhieb Spaß dabei zu haben.

 

Der wichtigste Unterschied: Wind und Wellen sind beim SUP nicht notwendig. Das Board ist länger als ein normales Surfbrett und hat mehr Volumen, trägt also auch ohne Wellenschub. Deshalb kann SUP auf jedem Gewässer, einem Fluss, einem See und natürlich dem Meer, ausgeübt werden. Unterricht ist nicht nötig, meint Robby Naish. „Einfach auf´s Brett stellen und lospaddeln. Das kann jeder, vom Kind bis zum älteren Menschen", so die Surf-Legende. Aber auch erfahrene Wellenreiter haben das SUP für sich entdeckt. Sie können stehend geeignete Wellen besser erkennen und wesentlich schneller anfahren. Auch das Aufrichten aus der Bauchlage heraus, wie beim Surfen üblich, entfällt. Man steht ja bereits.

 

Ein wichtiger Motor für die rasant wachsende Popularität der Trendsportart ist der Fitnessfaktor. Arm-, Bein- und Rumpfmuskeln werden trainiert, der ganze Körper beansprucht und das Balancegefühl geschult. So ist das SUP für die einen effizienter Work- out, für die anderen unbeschwerter Wasserspaß. Andere wiederum genießen die Natur und den fantastischen Ausblick, den man stehend auf dem Brett hat. Knapp zehn Prozent der SUPler sind Profis und kämpfen auf Surf- oder Marathonstrecken um den Titel und Preisgelder.

 

Die überwältigende Mehrheit betreibt den Trendsport in der Freizeit und findet beim Balancehalten auf dem Board auch ihr seelisches Gleichgewicht. So wie der 27-malige Weltmeister Robby Naish, der mit dem SUP noch etwas anderes verbindet als die Jagd nach Titeln: „Es gibt nichts Schöneres als auf dem Wasser Sport zu treiben, im Einklang mit der Natur. Dieses Gefühl, dieses Glück ist einmalig und das sollten alle Menschen mal haben.“

 

SUP

 

 

Aber schauen Sie selbst ... hier einige Links zum Stand-Up-Paddling:

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